China

China, das europäische Wort für "Zhongguo", bedeutet sinngemäß das Reich der Mitte. In altem China unterschied man nur zwischen zwei Teilen der Welt: das Reich der Mitte und das Ausland. Alles um China herum wurde oft als eine Gesamtheit betrachtet. China war dagegen das Zentrum der Welt. Ähnliche Begriffe für China sind Zhongyuan (das Land der Mitte), Zhongtu (Der Boden der Mitte), Tianchao (das Reich des Himmels). Alle Begriffe deuten auf das Land der Chinesen hin.

Der Modernisierungsprozess von China

Die Strategie der Modernisierung von China muss den internationalen Prinzipien entsprechen. Gleichzeitig muss die China spezifische Situation berücksichtigt werden. Nachfolgend werden die Umstände in China sowie die Abhängigkeiten Chinas von der internationalen Entwicklung dargestellt. Insbesondere wird auf die Geschichte in China eingegangen.

Überblick der Modernisierung

Man untersucht den Anfang der chinesischen Modernisierung und stellt fest, dass es zwei Ansätze existieren. Die einen meinen, dass der erste Opiumkrieg in China (1840) der Beginn der Modernisierung von China ist. Andere sind der Meinung, dass der zweite Opiumkrieg Chinas Modernisierung einleitete. Hier wird der erste Ansatz eingegangen.

Im ständigen Austausch mit dem Ausland

China unterhielt schon seit jeher Beziehungen zum Ausland bzw. den Nachbarländern. Schon vor dem Christus in der Han-Dynastie reisten chinesische Vertreter in den mittleren Ost und nach Persien und begründeten die Seidenstraße, das Tor von China zur Außenwelt. In den nachfolgenden chinesischen Dynastien Tang bis Qing hat sich der Aussenhandel mit den Nachbarländern ständig zugenommen. Auch kultureller Austausch fand rege statt. Die Erfahrungen von Diplomatie sind in China seit über tausend Jahren vorhanden und prägen teilweise noch heute das diplomatische Leben in China. Seit dem ersten Opiumkrieg kann der chinesische Austausch mit dem Ausland in drei Phasen eingeteilt werden: Endphase der Qing-Dynastie, Republik China, Volksrepublik China.

Endphase der Qing-Dynastie

In der Endphase der Qing-Dynastie herrschte in China das Hauptthema Kolonialisierung und Anti-Kolonialisierung. Zwischen den beiden Opium-Kriegen erfolgte Chinas Austausch mit dem Ausland auf den Ebenen der Staaten und der Bevölkerungen. Auf der Staatenebene geschahen die beiden Opiumkriege und die Besetzung von Peking durch die Allierten von Frankreich und England, sowie die Agressoren aus Russland. Die internationalen Mächte haben in China Kolonialgebiete eingerichtet, Reparationszahlungen in Anspruch genommen und eine Reihe von ungleichen Verträgen China erzwungen. z.B. das Memorandum von Nanking zwischen China und England, das Memorandum Wangxia zwischen China und den USA, das Huangpu Memorandum zwischen China und Frankreich, das Aihui Memorandum zwischen China und Russland usw. Auf der Bevölkerungsebene waren es der Handel Chinas mit dem Nachbarn, die antiausländische Revolte für China, das Himmelreich Taiping, sowie wissenschaftliche Aspekte.

Als nächstes erfolgte die Bewegung des Auslandsgeschäftes. Durch die Rückschläge bei den beiden Opiumkriege waren alle Chinesen schockiert. Die Auslandsdiplomatie hat sich grundlegend verändert. Anstatt sich gegen ausländische Einflüße zu versperren, wurden in China Kooperationen mit dem Ausland vereinbart. Diplomatische Vertretungen wurden aufgebaut. Aus China wurden Studenten ins Ausland entsandt um China westliche Wissenschaften einzuführen. Desweiteren wurden militärische Technologien nach China eingeführt. Auf der anderen Seite haben die internationalen Mächte ihre Einflussbereiche in China erweitert, ausländische Unternehmen in China gegründet. In einem Krieg zwischen Frankreich und China konnte China gewinnen, verlor jedoch eine Seeschlacht gegen Japan. nach einer russischen Invasion konnte China sogar Xinjiang zurückerobern. England hat Tibet besetzt. Auch zahlreiche Missionare haben in China Fuss gefasst und dort Predigertätigkeiten aufgenommen.

Republik China

Die Revolution Xinhai beendete die Feudalherrschaft unter der Qing-Dynastie. Als erstes haben die internationalen Mächte die neue chinesische Regierung anerkannt und nahmen diplomatischen Beziehungen mit China auf. Jedoch griffen die internationalen Mächte in die innere Politik in China ein und versuchten sich einzumischen und so die chinesische Politik zu bestimmen und Völkerprobleme zu provozieren. China hat an dem ersten Weltkrieg teilgenommen. Japan hat in China die Besatzungspolitik erweitert.

Die nationale Regierung der Republik China hatte die Politik, die USA zu anzufreunden und Japan und die Sowjetunion einzudämmen. Desweiteren strebte China an die ungleichen Verträge mit dem Ausland abzuschaffen. 1931 hat Japan den Nordosten von China besetzt und die Marionettenregierung Mandschurei errichtet. 1933 griff Japan das Kernland in China an. Vor diesem Hintergrund hat die Republik China diplomatische Beziehungen zu der Sowjetunion wieder aufgenommen.

1937 brach der chinesische - japanische Krieg entgültig auf. Die Republik suchte weiter nach internationalen Unterstützungen. Nach Beginn des Pazifikkrieges trat China der anti-faschistischem Bund der Allierten bei. Die USA und England kündigten die ungleichen Vertäge mit China. Der amerikanische Präsident hatte china wieder als Großmacht eingestuft.  Nach dem zweiten Weltkrieg wurde China ein ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates. In dem Bürgerkrieg zwischen 1945 und 1949 haben die USA die Republik China finanziell wie materiell unterstützt.

Volksrepublik China

1949 wurde die neue Volksrepublik China gegründet, damit wurde ein neuer Anfang Chinas gekennzeichnet. Das neue China verfolgte die Unabhängigkeitspolitik und eine gleichzeitige Internationalisierung. In der Phase der Planwirtschaft hat China eine einseitige Auslandspolitik. Man lernte alles von der Sowjetunion und beteiligte sich an dem kalten Krieg. Gleichzeitig hat China diplomatische Beziehungen zu über 20 asien-afrikanischen Ländern aufgenommen. In den sechziger Jahre erfolgte der Bruch China - Russland. china hat im großen Stil finanzielle Hilfe an Länder wie Albanien, Pakistan und Kuba geleistet. Neue Beziehungen zu Europa und Japan wurden aufgebaut. In den siebziger Jahren konnte die China-amerikanische Beziehung normalisiert werden. 1971 ersetzt die Volksrepublik China den Sitz der Republik China im Weltsicherheitsrates wurde damit alleiniger Vertreter Chinas. Zwischen 1950 und 1977 hat China an internationalen bewaffneten Konflikten in den Grenzgebieten teilgenommen. 1950 der Koreakrieg, 1962 der Verteidigungskrieg gegen Indien, 1965 der Vietnamkrieg, 1969 der Krieg der Schatzinsel gegen die Sowjetunion und 1974 der Krieg gegen Vietnam wegen des südchinesischen Meeres.

Seit 1978 verfolgte China eine Öffnungspolitik und fokussiert die Politik auf die Wirtschaft. Mit vielen Ländern konnten regionale Konflikte beigelegt werden. 1980 hatte China bereits zu 120 Ländern der Erde diplomatische Beziehungen. Friedliche Lösung der Hongkong-Übergabe und Macau-Übergabe. 2001 konnte China erfolgreich der WTO beitreten.

 

 

 

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